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Kompression und Long-Covid

2. Juni 2021

Chronisches Fatigue-Syndrom als Folge von Corona und welche Rolle Kompressionsstrümpfe spielen 

Bisher haben sich mehr als 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit SARS-CoV-2 infiziert. Dabei sind Verlauf und Dauer der Erkrankung noch immer sehr unterschiedlich. Nach einer Genesung überwiegt jedoch stets die Erleichterung. In einigen Fällen dauert diese allerdings nicht lange an: Immer mehr Menschen leiden unter Long-Covid, den Langzeitfolgen nach einer Corona-Erkrankung. 

Erschöpfung, Halsschmerzen, Fieber – eine Erkrankung an Covid-19 kann ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen. Und auch der Verlauf kann von Patient zu Patient variieren und nur wenige Tage dauern oder sich sogar über mehrere Wochen hinziehen. Unabhängig vom Verlauf leiden manche Corona-Erkrankte ebenfalls noch lange Zeit später an enormer Erschöpfung. Diesen Folgezustand bezeichnet man als Long-Covid. Dabei schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Langzeit- und Spätfolgen bei jedem zehnten Corona-Patienten auftreten könnten. 

 

Chronisches Fatigue-Syndrom als Folge von Corona 

Die körperliche Belastbarkeit sinkt, Gedächtnisstörungen können auftreten und die Konzentrationsfähigkeit ist beeinträchtigt. Die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung können sehr unterschiedlich sein, weswegen bisher noch kein einheitliches Krankheitsbild erfasst wurde. Vor allem aber die andauernde Erschöpfung, welche auch als Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS) bezeichnet wird, beeinträchtigt den Alltag sehr. Meist reichen kleinste Belastungen aus, um Betroffene tagelang auszuschalten. Hier wird davon ausgegangen, dass ca. 250.000 Menschen in Deutschland am CFS leiden

Therapie der CFS-Symptome unter anderem auch mit Kompressionsstrümpfen

Eine Therapie gegen das Chronische Fatigue-Syndrom selbst gibt es noch nicht. So wird eher versucht, Symptome wie Schmerzen, Schlafstörungen und Kreislaufbeschwerden zu behandeln, um Betroffenen wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Dabei können Kompressionsstrümpfe Hilfe leisten, da sie den Kreislauf unterstützen. 

Medizinische Kompressionsstrümpfe können von Hausärzten verordnet werden und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zur Vorbeugung gibt es zudem Vital- und Reisestrümpfe, die ohne Rezept (und damit ohne Arztbesuch) in Sanitätshäusern und Apotheken erhältlich sind. Welche Geschäfte Produkte von Ofa Bamberg führen, erfahren Sie in unserem Händlerfinder

Des Weiteren wird bei CFS empfohlen, sich die eigenen Kräfte im Alltag gut einzuteilen und vorsichtig mit dem Wiederaufbau der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit zu beginnen. 

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