Medikamentöse Verfahren
Chronische venöse Insuffizienz
Bei der chronischen venösen Insuffizienz (CVI) verändern sich die Wände der Venen so, dass diese mehr eiweißreiche Flüssigkeit austreten lassen. Im Körpergewebe, das die Venen umgibt, sammelt sich diese Flüssigkeit als so genannte Ödeme an. Ödemprotektiva können dabei helfen, die Durchlässigkeit der Venenwände zu reduzieren und dadurch die Bildung von Ödemen zu erschweren. Die meisten Medikamente dieser Art bestehen aus pflanzlichen Extrakten wie Rosskastaniensamen- oder roter Weinlaub- und Mäusedornextrakt.
Die Wirkung von Ödemprotektiva sollte man allerdings nicht überbewerten, denn eine Rückbildung von Krampfadern ist mit ihnen nicht zu erreichen. In der Regel werden sie zur Aufrechterhaltung eines bereits erzielten Behandlungserfolges eingesetzt und um andere medizinische Maßnahmen zu unterstützen, insbesondere die Kompressionstherapie.


